Enthaarung
Temporäre Enthaarung
Bei der Enthaarung (Epilation) handelt es sich um eine „nicht dauerhafte Enthaarung, bei der das Haar, mithilfe unterschiedlicher Hilfsmittel, entfernt wird. Es gibt verschiedenen Möglichkeiten, eine temporäre Enthaarung durchzuführen.
Eine schnelle und einfache Methode ist die Rasur. Bei einer Rasur wird das Haar mit einer scharfen Klinge, dicht an der Hautoberfläche, abgeschnitten.
Das kann einmal durch die Nassrasur geschehen, bei der mit Rasierschaum oder einem
Gel gearbeitet wird oder man entscheidet sich für die Trockenrasur, für die ein Rasierer mit beweglichem Scherkopf und Komfortklingen verwendet wird. So können auch schwierige Körperstellen, sanft und gründlich, behandelt werden.
Zuverlässig und effizient arbeiten Epiliergeräte. Die gleichmäßig rotierenden Klingen des Epiliergerätes erfassen auch die kleinsten Härchen und reißen sie aus. Dabei arbeiten sie sanft und schonen dadurch die Haut.
Im Handel werden Enthaarungscreme und auch Enthaarungsmousse angeboten, deren chemische Substanzen auf das Haar einwirken, die Haarstruktur auflösen und dafür sorgen, dass die Haare an der Hautoberfläche abgetragen werden können. Nach einer Einwirkzeit von 5-10 Minuten werden Creme und Haare vorsichtig mit einem Schaber abgenommen. Die Haut wird sorgfältig abgespült und mit einer Pflegecreme behandelt. Die Haarwurzeln werden hierbei nicht geschädigt. Eine regelmäßige Anwendung ist erforderlich, da nach ca. 1 Woche die ersten nachwachsenden Haare spürbar sein können. Den Cremes sind pflegende Zusätze wie Aprikosenöl, Honig oder Vitamin E beigefügt.
Eine natürliche Methode, die aus Arabien zu uns gekommen ist, nennt sich Halawa. Hierbei wird aus Zucker, Zitronensaft und Öl eine zähe Masse hergestellt, die auf Haare und Haut aufgetragen und mit einem Vlies- oder Stoffstreifen abdeckt wird. Schnell und ruckartig wird der Streifen, gegen die Wuchsrichtung der Haare, abgezogen. Auf diese Weise werden die unerwünschten Haare herausgerissen. Interessant ist, dass der Zitronensaft eine entzündungshemmende Wirkung besitzt, die Hautrötungen und Hautreizungen vorbeugt.
Eine andere natürliche und hautschonende Methode ist Shaba.
Eine Alternative zu der „klebrigen Zuckerpaste“ ist die Enthaarung mit Wachs. Hier wird zwischen einer Kalt- und einer Heiß- Wachs- Behandlung unterschieden. Warmes Wachs wird auf Haare und Haut aufgetragen und nach dem Abkühlen ruckartig abgezogen. Der Vorteil liegt darin, dass recht große Flächen behandelt werden können und die Wirkung der Enthaarung zwischen 3 und 6 Wochen liegt.
Kaltwachs ist als vorgefertigte Streifen in Drogerien erhältlich. Bevor der Streifen auf die Haut gedrückt wird, muss er mit der Hand etwa erwärmt werden. Das Abziehen geschieht entgegen der Wuchsrichtung der Haare.
Mehr Langzeiterfolg verspricht die Kombination von Zuckerpaste kombiniert mit Enzymen von EpilaDerm.
Kleine Körperzonen wie Augenbrauen, Kinn oder Oberlippe können schnell und erfolgreich mit einer Pinzette gezupft werden.
Samstag, 16. Februar 2013
